GESCHICHTE

In der Gegend von Fahrenzhausen haben schon in vorgeschichtlicher Zeit Menschen gelebt, wie verschiedene Funde (z.B. Steinbeil, Gefäßfragmente und Siedlungsspuren der Bronze- und Latènezeit) beweisen. Von besonderer Bedeutung ist die Ausgrabung einer römischen Villa Rustica (1. - 3. Jahrhundert n. Chr.). Die Römerstraße Augsburg-Regensburg führte im Süden der Gemeinde vorbei.
Die Gemeinde Fahrenzhausen liegt im südwestlichen Teil des Landkreises Freising. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 37,64 km² sowie rd. 5.026 Einwohner (Stand 31.12.2019). Der ursprüngliche Siedlungstyp der einzelnen Ortschaften, mit Ausnahme von Viehbach, ist das Straßendorf. Der Ortsrand ist bei den meisten Ortsteilen gekennzeichnet durch landwirtschaftliche Gehöfte entlang der Hauptstraße und Streubebauung aus Einfamilienhäusern überwiegend in den Randgebieten. Ortsmittelpunkt ist fast immer die Kirche mit Friedhof, das meist nahe dazu gelegene Gasthaus, der Maibaum und das Kriegerdenkmal. Hier stehen oft noch große alte Bäume wie Kastanien, Ulmen und Linden. Handwerksbetriebe, Läden und andere Dienstleistungen liegen vorwiegend entlang der Hauptstraße. Trotz Erneuerung oder Neubau der 2-geschossigen Wohnhäuser in den landwirtschaftlichen Anwesen (oftmals nicht mehr bewirtschaftet) ist die vorherrschende Grundform des Dreieckhofes oft noch erhalten geblieben. Auch sind vielerorts noch große Obstgärten anzutreffen, die dann das Ortsbild entscheidend mitprägen.