Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen

1.7.2021 // Was beim Rückschnitt zu beachten ist

Baumschnitt

Dies gilt natürlich insbesondere für Ihren Garten, aber auch für die öffentlichen Straßen und Geh­wege. Hier hängen oft Bäume oder Sträucher aus den Privatgrundstücken über die Fahrbahnen bzw. Geh- und Radwege – und das bringt jedes Jahr leider wieder Probleme mit sich.

Denken Sie deshalb bitte beim Baumschnitt auch an die Fußgänger und Rad- und PKW-Fahrer und schneiden Sie überhängende Bäume und Sträucher an öffentlichen Straßen und Gehwegen so zurück, dass niemand behindert wird und in den Kurvenbereichen und Einmündungen wieder gute Sicht­ver­hältnisse herrschen. Auch Straßenbeleuchtungen und Verkehrsschilder müssen wieder gut sichtbar gemacht werden. Vie­len Dank für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis.

Da derzeit noch Brutzeit ist, sollte allerdings nur ein minimaler Rückschnitt von Zweigen, sozusagen ein schonender Form- und Pflegeschnitt, erfolgen. Prüfen Sie vor dem Schnitt sorgfältig, ob es schon bebrütete Nester in Ihrer Hecke oder den zu schneidenden Büschen gibt.

Mit einem starken Rückschnitt ab September bis Anfang März kann dann die Notwendigkeit eines weiteren Rückschnitts während der nächsten Brutzeit vermieden werden. Auch Bäume sollten erst nach der Brutzeit gerodet werden. Wollen Sie alle Ihre Sträucher im Herbst schneiden, mag das für manche optimal sein, um das Wachstum im Folgejahr anzuregen. Andere Sträucher hingegen vergelten einen Schnitt im Herbst mit Erfrierungen im Winter oder einer ärmlichen Blüte im Frühjahr.

Detaillierte Informationen zu den offiziellen Vor­schriften der gemeindlichen Reinigungs- und Sicherungsverordnung finden Sie auf unserer Home­page. Gepflegte Straßen und Gehwege prägen wesentlich das Gesicht unserer Dörfer: Sie können so aktiv an der Verschönerung unserer Ortschaften beitragen!

Was beim Heckenschnitt an Straßen, Rad- und Gehwegen zu beachten ist:

Über die Grundstücksgrenze wachsendes Grün ist zu entfernen. Überhängende Äste, Sträucher und Hecken machen den Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer) immer wieder zu schaffen. Wegen der Überwüchse müssen an manchen Geh- und Radwegen Fußgänger und Rad­fahrer sogar auf die Straße ausweichen.

In Straßen ohne Gehwege wird die Straßenbreite vermindert, so dass dort kaum noch oder nur mit star­­ker Behinderung des Verkehrs geparkt werden kann. Zudem werden Verkehrszeichen verdeckt und stark bewachsene Straßenecken sind auch für Autofahrer nur schlecht einzusehen, so dass das Einbiegen in die bevorrechtigte Straße gefährlich ist.

Auch Hecken und Bäume, die zwar im unteren Bereich bis auf die Grundstücksgrenze zugeschnitten werden, aber im oberen Bereich in den öffentlichen Straßengrund hineinragen, stellen eine Verkehrs­gefährdung dar, da auch hier nicht die gesamte Gehwegbreite für den Fußgängerverkehr bzw. Straßenbreite für den Straßenverkehr zur Verfügung steht.

Die Gemeinde Fahrenzhausen bittet alle betroffenen Grundstückseigentümer dringend, ihre Hecken, Bäume und Sträucher bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Auch abgestorbene Äste aus Bäumen müssen entfernt werden, damit beim Herunterfallen niemand verletzt werden kann.

Die Gemeinde ist verpflichtet, dies zu kontrollieren und wird gegebenenfalls die Grund­­stücks­eigen­tümer auffordern, den Überwuchs zu entfernen. Sollte dies nicht erfolgen, kann die Gemeinde nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz überhängende Hecken und Äste ent­fernen lassen und dies dem Grundstückseigentümer in Rechnung stellen.

Grundstückseigentümer haften für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs Ihrer Begrünung ent­­­stehen können.

Daher sollten Sie folgende Hinweise beachten:

Schneiden Sie die Hecken, Bäume und Sträucher an Straßen, Wegen und Plätzen rechtzeitig zurück, so dass alle Verkehrsteilnehmer den öffentlichen Verkehrsraum ungehindert und ohne Gefahr nutzen können und keine Sichtbehinderungen entstehen. Bedenken Sie dabei, dass bei Regenwetter oder Schneefall der Grünbewuchs schwerer wird und dadurch noch weiter in den öffentlichen Ver­kehrsraum hineinhängt.

Beachten Sie das Lichtraumprofil, sofern Ihr Grundstück an die öffentliche Verkehrsfläche angrenzt. Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht über Rad- bzw. Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 m.

Schneiden Sie im Bereich von Straßenleuchten und Verkehrszeichen soweit zurück, dass die Leuchten in ihrer Beleuchtungsfunktion nicht behindert werden und die Verkehrszeichen problemlos aus meh­re­ren Metern Entfernung gesehen werden können. Vielen Dank!